Bürgerbeteiligung und Teilhabe

Die im Rahmen des Aktionsbereichs „Bürgerbeteiligung und Teilhabe“ zur Förderung ausgewählten Projektanträge mit österreichischer Beteiligung sind in der folgenden Übersicht aufgelistet:

Projektübersicht
Jahr Name Koordination österreichische Beteiligung Beschreibung
2021 Musique, Mémoire et Citoyenneté européenne Forum Voix Étouffées (Frankreich)

Erstickte Stimmen Forum-Wien (Partner)

Erstes Frauen-Kammerorchester von Österreich (Partner)

Ziel: Erweiterung des kollektiven, transnationalen Verständnisses der europäischen Geschichte.
Inhalt(e): insgesamt acht Veranstaltungen mit folgenden Aktionsbereichen:
1. Organisation öffentlicher Konzerte zur Sichtbarmachung der Repertoires unbekannter und unterdrückter Komponistinnen und Komponisten des 20. Jahrhunderts
2. Organisation einer internationalen Konferenz (Thema: Musik und Widerstand)
3. Organisation von geeigneten Nebenveranstaltungen, z.B. pädagogische Workshops zur Sensibilisierung
2021 East European Literary Magazines 1945 – 2004: Testing the boundaries and paving the way to democratization Beletrina, zavod za založniško dejavnost - Beletrina Academic Press (Slowenien) Paris Lodron-Universität Salzburg (PLUS) (Partner) Ziel: Sichtbarmachung und Dokumentation (insb. ost-)europäischer Literaturmagazine, die als Stimmen gegen Autoritarismus und für die demokratische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg fungierten.
Inhalt(e): acht Projektpartner aus sechs Ländern; Sammlung von Printmaterial und mündlichen Zeitzeugenberichten (per Video) und Erstellung interaktiver Wanderausstellung mittels dreiteiliger Vortragsreihe.
2021 Sound in the Silence Instytut Europejskiej Sieci Pamięć i Solidarność (Polen) Bundesanstalt KZGedenkstätte
Mauthausen/Mauthausen
Memorial (Partner)
Ziel: Bewusstseinsschaffung bei europäischen Jugendlichen in Bezug auf schicksalsschwere Momente der europäischen Geschichte des 20.Jahrhunderts durch
informelle Lehrmethoden und künstlerische Ausdrucksformen.
Inhalt(e): Jugendliche in Begleitung ihrer Lehrkräfte erkunden die Geschichte einer
Gedenkstätte im breiteren europäischen Kontext und arbeiten mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern an einem gemeinsamen Projekt. Lehrkräfte nehmen an Workshops zu interdisziplinären Methoden der Geschichtsvermittlung teil. Nach vier Projektauflagen findet ein abschließendes
Seminar in Brüssel statt, um die Projektergebnisse zu besprechen.