Bürgerbeteiligung und Teilhabe

Die im Rahmen des Aktionsbereichs „Bürgerbeteiligung und Teilhabe“ zur Förderung ausgewählten Projektanträge mit österreichischer Beteiligung sind in der folgenden Übersicht nach folgenden Calls aufgelistet: Engagement und Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger, Erinnerungskultur, Städtenetzwerke/kommunale Netzwerke sowie Städtepartnerschaften/kommunale Partnerschaften. 

Projektübersicht

Jahr Name Koordination österreichische                  Ko-Beteiligung Beschreibung

Engagement und Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger 

2022 My Participation Revolution Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit (Österreich) Wiene Volkshochschulen GmbH (Partner)  Ziel: Förderung der Teilhabe und des Engagements junger Menschen bei demokratischen und partizipatorischen Prozessen innerhalb der EU mittels Konferenzen, E-Demokratie-Tools und direktem Kontakt mit EU-Vertreterinnen und -Vertretern.  
Inhalt(e): Umsetzung einer partizipativen Methodik auf der Grundlage nicht-formaler Bildung innerhalb von 2 Jahren; 16 lokale Workshops in Schulen und Jugendzentren; simultane nationale Konferenzen mit Online-Verbindung zu den jeweiligen anderen Konferenzen der teilnehmenden Mitgliedsstaaten (Österreich, Polen, Slowenien, Italien); zwei europäische Jugendkonferenzen. 
2022 Ideas for Europe (I4E) Europäisches Forum Alpbach - EFA (Österreich)   Ziel: Förderung der politischen Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern; Bekämpfung von Politikverdrossenheit und Wahlenthaltung als akutes Problem insbesondere in stadtnahen und ländlichen Gebieten.
Inhalt(e): I4E verfolgt einen dreiteiligen Ansatz, der sich auf Bildung, Befähigung und Engagement konzentriert. 1.) Organisation von Kapazitätsprogrammen zur europäischen Bürgerschaftserziehung für lokale Akteure. Virtuelle Medienkompetenz-Workshops, in denen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen, wie man mit Desinformation umgeht. 2.) Diskussion von Möglichkeiten zur Förderung einer aktiven Bürgerschaft und "Erprobung" der Ergebnisse in integrativen Demonstrationsdebatten und in Schulungen mit lokalen Behörden. 3.) Entwicklung eines "Prototypen" eines Bildungsansatzes zur Förderung aktiver Bürgerschaft. 
2022 Diverse Identities Allied and Open to Generate a United Europe (DialogUE)

Associazione Intenationale New Humanity (Italien)

DIALOP - Transversal Dialogue Project (Partner)

Ziel: Auf Basis der Themen EU-Integration und EU-Politik wird das Projekt sich insbesondere auf das spezifische Ziel der Stärkung der Dialogfähigkeit von Bürgerinnen und Bürger in einem Kontext zunehmender Polarisierung konzentrieren.
Inhalt(e): Vorgesehen ist ein Austausch zwischen sieben Kategorien von Bürgern, die vier bilaterale Dialoggruppen bilden: 1.) zwischen Christen (Katholiken, Protestanten, Orthodoxen); 2.) zwischen Katholiken und Muslimen; 3.) zwischen Katholiken und konfessionslosen Bürgern (Atheisten und Marxisten) und 4.) zwischen West- und Osteuropa. Durchführung von unter anderem 12 internationalen Treffen, einer Großveranstaltung für die Öffentlichkeit samt Besuch in Brüssel, um EU-Entscheidungsträger zu treffen, sowie einer sozialen Kampagne mit dem Titel "Was kann ich für die EU tun?" Das Projekt wird 1200 Bürgerinnen und Bürger direkt einbeziehen und indirekt mehr als 10.000 erreichen. 
2022

Directed By You(th) (D.B.Y.)

CEIPES - Centro Internazionale per la Promozione dell' Educazione e lo Sviluppo  Associazione (Italien)

Österreichische Jungarbeiterbewegung, OEJAB (Partner)

Ziel: Förderung und Beitrag zur Erreichung von Zielen der Europäischen Jugendstrategie, nämlich die Jugend für Politik zu engagieren, zu befähigen und zu vernetzen. Dazu wird eine noch nicht weit verbreitete innovative Methode der partizipativen Dokumentarfilmerstellung und des Grafikdesigns eingesetzt. 
Inhalt(e): Jugendbetreuer werden auf lokaler Ebene Workshops mit Jugendliche in den Ländern der Projektpartnerschaft (Italien, Österreich, Spanien, Griechenland, Irland und Bulgarien) veranstalten und ihnen dabei helfen, ihr eigenes Video zu entwickeln und eine Kampagne zu einem Thema zu starten, das sie selbst und/oder ihre Gemeinde direkt betrifft. Die Videos werden in Form einer virtuellen Ausstellung auf eine Internetplattform hochgeladen. Schließlich werden lokale und ein internationales Filmfestivals veranstaltet. Die Fokussierung auf Themen, die direkt mit den Erfahrungen der Jugendlichen zusammenhängen, wird ihr Engagement für die von ihnen gewählten Themen maximieren.  
2022

Discussions and Actions on Climate and Environment (DACE)

Association Justice & Environment (Tschechien)

ÖKOBÜRO - Allianz der Umweltbewegung (Partner)

Ziel: Sechs Umweltrechts-NGOs aus Österreich, Bulgarien, Estland, Ungarn, Slowenien und Spanien - zusammengeschlossen unter dem Dach der Organisation "Gerechtigkeit und Umwelt" - verfolgen das gemeinsame Ziel, das Bewusstsein der EU-Bürgerinnen und Bürger für die Politik und das Recht im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu schärfen, z. B. in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel  und die Klimarechte. 
Inhalt(e): Folgende Maßnahmen sind vorgesehen: a) eine Erhebung der öffentlichen Meinung durch Umfragen und Interviews; b) eine Reihe von nationalen Veranstaltungen (insgesamt 17 geplant), die sich an umweltbewusste Bürgerinnen und Bürger, Umwelt-NGOs und andere Interessenvertreter richten, um Fragen der Anpassung an den Klimawandel und Klimarechte zu diskutieren sowie c) eine abschließenden Veranstaltung, bei der die begünstigten Organisationen unter Beteiligung nationaler Interessenvertreter und der EU-Kommission ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen. 
2022 Engagement and active citizenship for seniors and youth in promoting Europe (EASY-EU) CO&SO (Italien) Jugend am Werk Steiermark GmbH (Partner) Ziel: Förderung der Beteiligung junger und älterer Bürgerinnen und Bürger am bürgerlichen und demokratischen Leben der EU, insbesondere durch die Organisation von lokalen Veranstaltungen in den sechs Partnerländer (Italien, Griechenland, Irland, Österreich und Kroatien) unter Beteiligung von insgesamt 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Inhalt(e): Auf folgende Themen werden sich die Aktivitäten konzentrieren 1) die Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2024; 2) die Sensibilisierung für innovative demokratische Ansätze und Instrumente; 3) das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Umweltdebatte im Einklang mit dem Europäischen Green Deal. Da die Partnerschaft die Förderung des Prinzips der E-Demokratie im Einklang mit dem Europäischen Aktionsplan für Demokratie anstrebt, werden innovative Instrumente der E-Demokratie auf den Veranstaltungen vorgestellt und übergreifend eingesetzt. 
2022 Encouraging Women Participation in Times of Pandemic (EnEnWomen) Associazione Inco - Molfetta APS (Italien) Wiener Volkshochschulen GmbH (Partner) Ziel: Untersuchung von Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den demokratischen Diskurs und fundamentale Menschenrechte, mit besonderem Fokus auf Frauen. 
Inhalt(e): Maßnahmen zur Stärkung von Frauen, Austausch von Expertise zwischen Institutionen und Organisationen, Förderung des transnationalen Dialogs und Bewusstseinsbildung bei Bürgerinnen und Bürgern in Bezug auf Rechte und Werte. 
2022 Mobilise Europe = Engaging Together (MEET) European Youth Forum - YFJ (Belgien) Österreichische Kinder- und Jugendvertretung (Partner) Ziel: In der Zeit vor den bevorstehenden Europawahlen soll das Projekt zu mehr Partizipation und mehr Respekt/Verständnis beitragen sowie den schwindenden Glauben an die Demokratie als System wiederzubeleben.
Inhalt(e): Das Projekt soll im Rahmen von Debatten und Veranstaltungen mehr als 4.000 Menschen physisch und mehr als 7.000 Menschen online erreichen. Indirekt sollen mehr als 50.000 Menschen erreicht werden, wodurch sichergestellt wird, dass die Projektergebnisse auch über den Projektzeitraum hinaus Bestand haben.  
2022 Towards Democratic and Inclusive Europe: EP Elections and Active Citizens Participation and Contribution (EUact2) GLOBSEC - Ideas Shaping the World (Slowakei) Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (Partner) Ziel: Aufbau einer nachhaltig aktiven Bürgerbeteiligung bei Wahlen zum EU-Parlament, insbesondere unter Einbindung junge Menschen.
Inhalt(e): Durchführung von Fokusgruppen/Meinungserhebungen unter Jugendlichen, Analyse von Daten/Entwurf von Politiken unter Beteiligung junger Führungskräfte, Organisation öffentlicher großer/kleiner Bildungs- und Motivationsdebatten, einschließlich E-Demokratie-Tools, Durchführung einer Social-Media-Kampagne zu den EP-Wahlen 2024 und die Vorstellung von Empfehlungen an politischen Entscheidungsträger der EU.
2022 Raising Awareness on Disinformation, Achieving Resilience (RADAR) Trans European Policy Studies Association TEPSA  (Belgien) Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (Partner) Ziel: Bewusstseinsschärfung bei Bürgerinnen, Bürgern und insbesondere Jugendlichen in Bezug auf Desinformation sowie Schaffung einer öffentlichen Plattform für diesbezügliche Debatten. 
Inhalt(e): 12 Veranstaltungen, davon 5 öffentliche Debatten und 5 Jugendveranstaltungen; ein Jugendworkshop sowie eine abschließende politische Debatte in Brüssel.  
2022 Supporting Engagement in European Elections and Democratic Societies (SEEEDS) European Partnership for Democracy (Belgien) Wahlbeobachtung.org (Partner) Ziel: Verbesserung transnationaler, bürgernaher und politikorientierter Zusammenarbeit in Bezug auf Wahlbeteiligung und Wählermobilisierung im Vorfeld der Europawahl 2024.
Inhalt(e): Unparteiliche partizipatorische Ansätze zum Aufbau von Kapazitäten bei EU-Bürgerinnen und -Bürgern zum Zweck der Ausbildung eines umfassenden Verständnisses in Bezug auf die Europawahlen 2024; Bewertung und Evaluation der Maßnahmen nach den Wahlen und weitere Stärkung transnationaler Partnerschaften.
2022 YOULEAD- Youth Leaders advocates for a Greener Europe We World - GVC Organizzazione Non Lucrativa Di Utilita'sociale (Italien)  Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit (Partner) Ziel: Verbindung von bürgerlichem Engagement, demokratischen Debatten und nachhaltigen Ideen junger Menschen im Alter von 16-19 Jahren aus fünf EU-Mitgliedsstaaten (Österreich, Italien, Griechenland, Ungarn und Slowenien).
Inhalt(e): Arbeitsplan mit zwei Phasen: Implementierung des Arbeitsplans in Phase 1, lokale Treffen und Schulung von Lehrkräften hinsichtlich der Diskussionsmethodologie; Bildung von EU-Jugendgruppen in Phase 2, Ausarbeitung eines Manifests mit Vorschlägen seitens der Jugendlichen; Präsentation des Manifests von Jugenddelegierten im Zuge der Jugendkonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern der EU.

Europäische Erinnerungskultur

2023 Visible Past Consorzio Brianteo Villa Greppi (Italien) Sapere Aude - Verein zur Förderung der politischen Bildung Ziel: Das Projekt befasst sich mit dem Aufstieg autoritärer Regime und dem fragilen Weg zur Demokratie in den verschiedenen europäischen Ländern, wobei der Schwerpunkt auf drei historischen Momenten liegt: die faschistische Periode in Italien, das Regime der Obersten in Griechenland und das diktatorische Regime, das in Portugal von Salazar errichtet wurde. Es wird in 4 europäischen Ländern durchgeführt - Italien,
Griechenland, Portugal und Österreich.
Inhalt(e): Visible Past ist in 8 Arbeitspakete unterteilt, mit denen unterschiedliche Ziele erreicht werden sollen: Bürgerschaft: Kulturelle und künstlerische Angebote mit starkem transnationalen und europäischen Akzent, einschließlich der ersten Ausgabe des Visible Past European Festival; Organisation einer 3-tägige Studienreise nach Portugal (mit Hstorikern und Journalisten sowie 120 Universitätsstudenten); Entwicklung eines Online-Schulungskurses und Lernmaterialien (für Lehrkräfte, Studenten und junge Botschafter). 
2022 My Resistance - My Democracy (MyResistance) Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale Gerechtigkeit (Österreich) Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte (Partner) Ziel: Das Projekt verbindet das europäische Gedenken an den Widerstand und den demokratischen Übergang mit den aktuellen Forderungen, dem demokratischen Ausdruck und dem Widerstand junger Menschen aus vier MOE-Ländern (Österreich, Polen, Slowenien, Italien).
Inhalt(e): Nach der Entwicklung eines historisch-pädagogischen Inputs in Form eines digitalen Toolkits zum Thema Widerstand und demokratischer Wandel werden 16 lokale Workshops in Jugendzentren und Schulen abgehalten. Auf Basis nationaler Treffen soll dann ein gemeinsames mitteleuropäisches Jugendmanifest vorbereite werden. In einem europäischen Advocacy-Seminar und einer Studienreise nach Brüssel werden die Jugendvertreter darauf vorbereitet, ihre Forderungen in einem Jugend-Rundtisch den Entscheidungsträgern im Europäischen Parlament zu präsentieren.
2022 European Days of Jewish Culture 2023: Memory (EDJC 2023 Memory) Association Europeenne pour la Preservation et la Valorisation de la Culture et du Patriomoine Juifs (Luxemburg) Burgenländische Forschungsgesellschaft (Partner) Ausgangslage: Vor mehr als zwanzig Jahren wurde eine Initiative „Europäischen Tage der Jüdischen Kultur (EDJC)“ ins Leben gerufen, um das europäische jüdische Erbe für das lokale Publikum sichtbar zu machen und ins Bewusstsein zu rücken. Heute sind sie eine europaweite Veranstaltung, welche die Vielfalt und den Reichtum des Judentums zeitgleich auf dem gesamten Kontinent hervorhebt.
Inhalt(e): Die Europäischen Tage der Jüdischen Kultur 2023 werden nicht einfach eine weitere Ausgabe sein, sondern eine einzigartige Ausgabe mit einem ganz anderen Charakter als üblich. Auf Basis eines  inter- und transsektoralen Ansatzes soll Gedenken, Forschung und Bildung über die Verbrechen totalitärer Regime vertieft werden, aber auch an verschiedenen Aspekten des Widerstands, des Übergangs- und der demokratischen Konsolidierung gearbeitet werden.
2022 Musique, Guerre et Paix en Europe 1922-2022  Forum Voix Étouffées (Frankreich)

Erstickte Stimmen Forum-Wien (Partner)

Erstes Frauen-Kammerorchester von Österreich (Partner)

Le Cercle - Initiative Frankophonie und Mehrsprachlichkeit (Partner)

Ziel: Das Projekt möchte im Kontext der Invasion in der Ukraine an die katastrophalen Folgen der europäischen Totalitarismen erinnern.
Inhalt(e): insgesamt 13 Veranstaltungen mit folgenden Aktionsbereichen:
1. Organisation öffentlicher Konzerte die an die Folgen europäischer Kriege im 20. und 21. Jahrhundert erinnern. 
2. Organisation von Konferenzen, darunter ein internationales Kolloquium in Kaunas über die Rolle der Musik im Zusammenhang mit den europäischen Kriegen.
3. Organisation von geeigneten Begleitveranstaltungen, z.B. Dokumentationsausstellungen, Kulturvermittlung und pädagogische Workshops.
2022 East European Literary Magazines 1945 – 2004: Testing the boundaries and paving the way to democratization Beletrina, zavod za založniško dejavnost - Beletrina Academic Press (Slowenien) Paris Lodron-Universität Salzburg (Partner) Ziel: Sichtbarmachung und Dokumentation (insb. ost-)europäischer Literaturmagazine, die als Stimmen gegen Autoritarismus und für die demokratische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg fungierten.
Inhalt(e): acht Projektpartner aus sechs Ländern; Sammlung von Printmaterial und mündlichen Zeitzeugenberichten (per Video) und Erstellung interaktiver Wanderausstellung mittels dreiteiliger Vortragsreihe.
2021 Musique, Mémoire et Citoyenneté européenne Forum Voix Étouffées (Frankreich)

Erstickte Stimmen Forum-Wien (Partner)

Erstes Frauen-Kammerorchester von Österreich (Partner)

Le Cercle - Initiative Frankophonie und Mehrsprachlichkeit (Partner)

Ziel: Erweiterung des kollektiven, transnationalen Verständnisses der europäischen Geschichte.
Inhalt(e): insgesamt acht Veranstaltungen mit folgenden Aktionsbereichen:
1. Organisation öffentlicher Konzerte zur Sichtbarmachung der Repertoires unbekannter und unterdrückter Komponistinnen und Komponisten des 20. Jahrhunderts
2. Organisation einer internationalen Konferenz (Thema: Musik und Widerstand)
3. Organisation von geeigneten Nebenveranstaltungen, z.B. pädagogische Workshops zur Sensibilisierung.
2021 Sound in the Silence Instytut Europejskiej Sieci Pamięć i Solidarność (Polen) Bundesanstalt KZ-Gedenkstätte
Mauthausen (Partner)
Ziel: Bewusstseinsschaffung bei europäischen Jugendlichen in Bezug auf schicksalsschwere Momente der europäischen Geschichte des 20.Jahrhunderts durch
informelle Lehrmethoden und künstlerische Ausdrucksformen.
Inhalt(e): Jugendliche in Begleitung ihrer Lehrkräfte erkunden die Geschichte einer
Gedenkstätte im breiteren europäischen Kontext und arbeiten mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern an einem gemeinsamen Projekt. Lehrkräfte nehmen an Workshops zu interdisziplinären Methoden der Geschichtsvermittlung teil. Nach vier Projektauflagen findet ein abschließendes
Seminar in Brüssel statt, um die Projektergebnisse zu besprechen.
2021

Multi-Perspective Holocaust Remembrance in Contemporary Europe (MuRem)

Minor - Projektkontor für Bildung und Forschung GmbH (Deutschland) Jüdisches Museum Hohenems (Assoziierter Partner) Ziel: Ziel des Projekts ist es, Multiperspektivität und Interdisziplinarität in der europäischen Holocaust-Erziehung zu stärken, indem die Vielfalt der Erinnerungskulturen und ihre Konsequenzen für die Gegenwart berücksichtigt werden.
Inhalt(e): Europaweite Bestandsaufnahme und Überblicksanalyse über aktuelle Herausforderungen und neue Ansätze in der Holocaust-Erziehung. Auf dieser Basis sollen multiperspektivische Methoden und Instrumente für eine diversitätsorientierte und interdisziplinäre Holocaust-Erziehung erprobt und entwickelt werden, die auch Narrative zu aktuellen Flucht- und Migrationsbewegungen einbezieht. Die Ergebnisse der Befragung und Methodenentwicklung werden online auf bestehenden Plattformen zur Verfügung gestellt und verbreitet.

Städtenetzwerke, kommunale Netzwerke

2023 Connecting Resilient Cities (Resilient Cities) Hansestadt Rostock (Deutschland) Stadt Wien (Partner) Ziel: Etablierung nachhaltiger und bürgerfreundlicher Kommunikationskanäle für das Krisenmanagement auf internationaler Ebene auf Basis einer Partnerschaft zwischen zwei wichtigen Akteuren des Krisenmanagements in der EU: dem International City Network for Crisis Management (ICNCM) und der Union of the Baltic Cities (UBC).
Inhalt(e): Ergebnis des Projekts soll der Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks von Krisenmanagement-Spezialisten und die Erstellung gemeinsamer Krisenprotokolle für EU-Mitgliedsstädte sein sowie Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Feuerwehrleuten, Polizeikräften, nichtstaatlichen Krisenmanagern, Freiwilligen und Kommunalpolitikern fördern.
2023 ENgage, COnnect and emPower young citizens living in the border towns of Europe (EN.CO.P) Kisharsány Községi Önkormányzat (Ungarn) Marktgemeinde Straß in der Steiermark Ziel: Im Rahmen dieses Projektes kooperieren Grenzkommunen sowie Inseln in Grenzlage  mehrerer EU-Länder um für die lokale Ebene Anpassungslösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu erörtern. Auch die Zukunft der Union und ihres demokratischen Lebens ist ein Thema. 
Inhalt(e): Es werden 7 Schulungen und Workshops auf lokaler Ebene organisiert sowie eine Online-Schulung und 4 internationalen Schulungen. 
2023 European City Network (ECN) Ajuntament de Barcelona (Spanien) ECoD gemeinnützige GmbH - European Capital of Democracy (Partner) Ausgangslage: Die Initiative „Europäische Hauptstadt der Demokratie“ (ECoD) hat eine Gruppe von dreizehn Städten aus acht Ländern als Mitglieder des ECoD City Network (ECN) versammelt. Dieses Netzwerk bietet Städten eine Plattform zum Austausch erfolgreicher Projekte der Bürgerbeteiligung.    Inhalte: Mit der CERV-Förderung soll das Netzwerk weiterentwickelt und seine Aktivitäten, insbesondere der Austausch bewährter Verfahren im Bereich erfolgreicher Demokratie-/Partizipationsprojekte, ausgebaut werden.
2023 Europe as a Nation for Sustainability, Equality, Mobility, Better Life and Environment (ENSEMBLE) Visit Lake Iseo (Italien) Gemeinde Sankt Gilgen (Partner) Ziel: Im Rahmen Projektes befassen sich Kommunen aus fünf Mitgliedsländern (Italien, Spanien, Finnland, Slowenien und Österreich) mit den besonderen Herausforderungen vor denen ländliche Gebiete in der EU gestellt sind und leisten damit einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Strategie für den ländlichen Raum.
Inhalt(e): Innerhalb einer Laufzeit von 20 Monaten werden insgesamt 11 Veranstaltungen durchgeführt, die in verschiedene thematische Module unterteilt sind und den Partnern die Möglichkeit bieten, bewährte Praktiken auszutauschen und die lokale Verwaltung, Integration und demokratische Beteiligung zu fördern. Das Projekt richtet sich vor allem an ältere Erwachsene (55+ Jahre).
2023 From the Ground Up - Fostering Rural Youth Participation in the EU Agenda (GroundUp) Združeni Splav (Tschechische Republik) Gemeinde Irschen (Partner) Ziel: Einbindung bzw. Befähigung von Bürgerinnen und Bürgern aus ländlichen und peripheren Gebieten in Europa, insbesondere junge Menschen in/für EU-bezogene und lokale demokratische Prozesse. Auch neue Phänomene, welche die Integrität von Wahlen in Frage stellen (Hassreden, Desinformation, Fake News, irreführende Inhalte, Bedrohungen der Cybersicherheit, politische Ressentiments) werden thematisiert.
Inhalt(e): Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, welche spezifisch auf die Bedürfnisse kleiner, peripherer und ländlicher Gemeinden eingehen.
2023 YOUth and democracy: empowering EUrope's next generation (EU4YOUth) Ayuntamiento Santa Comba Verein der Akademie der für Bildung, Culture, Kunst, Jugend und Sport der Europäischen Union (Partner) Ziel: Im Rahmen dieser aus 19 Kommunen bestehenden Kooperation sollen Maßnahmen untersucht und gefördert werden, welche die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger an den Europawahlen 2024 erhöhen sollen.  
Inhalt(e): Geplant ist die Durchführung von  6 Veranstaltungen in 6 verschiedenen Ländern und eine direkte Beteiligung von mehr als 350 Teilnehmern.
2022 Time4All: promoting the cooperation among citizens, towns and cities on time policies and right to time (Time4all) Comune di Bergamo (Italien) Stadt Graz (Partner) Ziel: Mit diesem Projekt verfolgt das seit 2008 bestehende "Zeitnetzwerk"  (umfasst 20 regionale und lokale Partner in der gesamten EU) folgende Ziele: 1) Ausweitung, Vertiefung und Intensivierung der Zusammenarbeit; 2) Förderung zeitpolitischer Maßnahmen und Beitrag zu einer neuen Erzählung für Europa; 3) Förderung der Beteiligung der Bürger an der Definition, Umsetzung und Bewertung zeitpolitischer Maßnahmen.
Inhalt(e): Das Projekt soll etwa 1.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichen, die sich aus lokalen Entscheidungsträgern und Bürgern zusammensetzen.  Bis Ende 2024 sollen zehn Arbeitspakete durchgeführt, darunter a) die Auftaktveranstaltung, b) jährliche Netzwerkveranstaltungen zur Festlegung gemeinsamer Prioritäten des "Zeitnetzwerks", c) Veranstaltungen zum Austausch bewährter Praktiken, d) Veranstaltungen zur Förderung der Bürgerbeteiligung sowie Schulungsaktivitäten (European Summer Time School).
2021 European Human Rights Network of Towns (EUHRENET) Município de Torres Novas (Portugal) Verein zur Förderung von Kulturaustausch und Nachhaltigkeit (Partner) Ziel: Schaffung nachhaltiger Partnerschaften mit EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie diversen Entscheidungsträgern und Menschenrechtsaktivisten, um den offenen Dialog zu fördern und der Diskriminierung innerhalb Europas entgegenzuwirken. 
Inhalt(e): Ausarbeitung inklusiver Strategien, um die Entwicklung und Implementierung lokaler politischer Maßnahmen im Sinne der Charta der Grundrechte der Europäischen Union voranzutreiben.
2021 SCORE - Sporting Cities Opposing Racism in Europe Ayuntamiento de Getafe (Spanien) Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (Partner) Ziel: Schaffung einer Koalition europäischer Städte und Gemeinden zur Förderung von Inklusivität sowie der Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sportbereich. 
Inhalt(e): 1. Schaffung breiter Allianz von Städten, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in sportbezogenen Institutionen zu verhindern, 2. Förderung eines Städtenetzwerks, das Breitensport als Mittel zur sozialen Eingliederung von Personen mit Migrationshintergrund, Flüchtlingen und anderen marginalisierten Gruppierungen etablieren soll, 3. Sammlung, Analyse und Weitergabe von lokal konzipierten Methoden, um Inklusivität zu fördern sowie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz zu verhindern, 4. Schulung von Trainern im Bereich des Breitensports hinsichtlich der Prävention von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. 5. Förderung der politischen und sozialen Wirkung eines Netzwerks von Sportlern und meinungsbildenden Vereinen zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz.

Städtepartnerschaften, kommunale Partnerschaften 

2022 We are the future of the EU Obec Dolná Krupá (Slowakei) Stadtkapelle Mariazell (Partner) Ziel: Förderung der Werte der EU und Stärkung des interkulturellen Dialogs zu stärken. Das Projekt ist die Fortführung  einer bereits durchgeführten Partnerschaftsprojekts.
Inhalt(e): Das Projekt ist als dreitägige Veranstaltung konzipiert, in deren Rahmen verschiedene Aktivitäten (Vorträge, Workshops, Seminare, Diskussionen, interaktive Spiele und Lernspiele für Kinder) angeboten werden. Dies unter der Leitung von Historikern, Politikwissenschaftlern oder Politikern.  
2022 Where is Europe going? Jánossomorja Város Önkormányzata (Ungarn) Marktgemeinde Andau (Partner) Ziel: Bürgerinnen und Bürgern dazu ermutigen, die EU, ihre Funktionsweise und Werte kennenzulernen und die Vernetzung insbesondere von jungen Menschen aus den verschiedenen Gemeinden zu fördern.
Inhalt(e): Durch die Vernetzung von drei Gemeinden (Jánossomorja, Andau und Vel´ké Ul'any) soll eine stärkere Gemeinschaft und stärkere Beziehung zwischen jungen Menschen in der Drei-Länder-Region (Österreich, Ungarn, Slowakei) gefördert werden.  
2022 Wind of Change! Obec Biely Kostol (Slowakei) Marktgemeinde Petronell-Carnuntum (Partner) Ziel: Das Projekt zielt darauf ab, Lehren aus dem Mangel an Sozialisierung in den COVID-19-Jahren zu ziehen und Konzepte, Themen und Beziehungen zu diskutieren. Auch soll dem Desinteresse der Menschen an europäischen Themen mithilfe des Projekts entgegengewirkt werden.
Inhalt(e): Das Projekt will soziale und kulturelle Veranstaltungen für alle Altersgruppen organisieren, deren Durchführung durch die COVID-19 Krise eingeschränkt oder nicht durchführbar waren. Die langfristigen Auswirkungen des Projekts sollen vor allem zur Entwicklung der lokalen Wirtschaft und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, zur Förderung des kulturellen Reichtums, zur Verbesserung der Umwelt und zum Aufbau einer lokalen und regionalen Identität beitragen.
2022 Eurofolk – The keeper of European culture Opčina Breznički Hum (Kroatien) Stadtgemeinde Bleiburg - Pliberk (Partner) Ziel: Entwicklung eines lokalen Bewusstseins für das volkstümliche Erbe, wobei der Schwerpunkt auf der Erhaltung und Präsentation von Volkstrachten liegt. Die Bewahrung der europäischen Identität soll durch Förderung, Katalogisierung und Ausstellung verschiedener Trachten gestärkt werden.
Inhalt(e): Erstellung einer Fotodatenbank historischer einheimischer Trachten; Durchführung  von Ausstellungen, Workshops und Seminare. Die künftige Zusammenarbeit soll auf Basis einer Partnerschaftsvereinbarung erfolgen. 
2022 Gemeinsam für die Zukunft in Europa Stadt Wangen im Allgäu (Deutschland) Städtepartnerschaftsverein Ebensee (Partner) Ziel: Rückblick auf die gemeinsame Vergangenheit und Blick nach vor auf ein Europa des Frieden, der Freiheit, der Integration, der Demokratie mit Menschen aus allen Altersgruppen.
Inhalt(e): Im Rahmen des Projekts finden Informationsveranstaltungen unter anderem mit einem Besuch der KZ-Gedenkstätte in Ebensee und des Widerstandsmuseums in Prato (Italien; dritter Partner) statt sowie Workshops darüber, was Demokratie, Frieden und Freiheit in Europa bedeutet und wie man es schützen kann. Außerdem findet ein intensiver gemeindeübergreifender Austausch mit Jugendlichen statt über die Beteiligung bei demokratischen Entscheidungsprozessen. In Prato soll außerdem ein Austausch mit Vertretern verschiedener ethnischer Gruppen stattfinden. Zum Ende des Projekts soll ein gemeinsames Musikprojekt vorgetragen werden, das von jungen Musikern aus den drei beteiligten Städten gemeinsam aufgeführt wird.
2022 A time of crisis - A chance for Europian unity Grad Klanjec (Kroatien)  Folkloregruppe Grenzland/Gemeinde Nikitsch-Filež (Partner) Ziel: Geplant  als viertägiges Treffen von Bürgerinnen und Bürgern aus 12 EU-Staaten. Ziel ist die Förderung der aktiven Beteiligung an Lösungen für aktuelle europäischen Herausforderungen und einen Beitrag zur Diskussion um die Zukunft Europas zu leisten und damit die Partizipationsmechanismen von Bürgerbeteiligung in der EU zu verbessern.
Inhalt(e): Schwerpunkte der Debatten, Workshops und anderen Projektaktivitäten sind die Frage der Betreuung von Vertriebenen nach dem Krieg in der Ukraine und ihre Integration in die Gesellschaft sowie das Finden gemeinsamer Position zur Asylfrage, Integration von Asylwerbern in die europäische Gesellschaft, EU-Energieabhängigkeit sowie zu Folgen der COVID-19 Pandemie und des Kriegs in der Ukraine. 
2022 Europe is reopening Érsekcsanád Községi Önkormányzat (Ungarn)

Marktgemeinde Naarn im Machlande (Partner)

Verein Schiffleute vom oberen Donautal (Partner)

Ziel: Förderung der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit, Solidarität, Toleranz und Kampf gegen Euroskeptizismus.   
Inhalt(e): Durchführung eines eines Vier-Tage-Programms. Durch Publikationen, Workshops und Konferenzen sollen die Ergebnisse in die jeweiligen Gemeinden, an die indirekte Zielgruppe, die Bürgerinnen und Bürger der Partnerschaftsgemeinden, verbreitet werden.
2022 Future of Europe is in our hands Obec Vacenovice (Tschechische Republik) Marktgemeinde Gaming / Lackenhof (Partner) Ziel: Förderung des europäischen Bewusstseins und der europäischen Staatsbürgerschaft sowie der Bürgerbeteiligung im Hinblick auf die Steigerung des Interesses an der Zukunft Europas.
Inhalt(e): Interkultureller Dialog mit Präsentationen von Bürger und Bürgerinnen aus Partnergemeinden.. Als Instrument dient der Interkulturelle Dialog: zur Überwindung von nationalen Barrieren, Austausch von Know-how und zur Stärkung von Partnerschaften und Freundschaften zwischen den Gemeinden sowie zur Entwicklung von Solidarität und Toleranz und der Förderung der Nichtdiskriminierung innerhalb Europas. 
2022 Here Comes Europe Občianski Zdruzenie Novum Naswod (Slowakei)  Wiener Ungarischer Kulturverein Delibab (Partner) Ziel: Näherbringung der Europäischen Union als Institution für alle EU-Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt fokussiert sich dabei stark auf einen Austausch über die künftige Gestalt der EU und ihrer Zukunftspolitik
Inhalt(e): Vertreterinnen und Vertreter aus fünf EU-Mitgliedstaaten sowie aus mehreren ethnischen Minderheiten werden im Rahmen des Austausches, ihre Sprache, Kultur und Identität präsentieren, um darauf aufbauend Verbindungen für Partnerschaften und eine engere Zusammenarbeit zu schaffen. Angestrebt wird unter anderem auch Stärkung der Zusammenarbeit zwischen dem gemeinnützigen Sektor und den Selbstverwaltungen (Gemeinden).
2022 REBUILD – Renew Europe Being United In Local Difficulties Györköny Községi Önkormányzat (Ungarn) Stadtgemeinde Poysdorf (Partner) Ziel: Aufbau eines dauerhaften aktiven Netzwerks zur Förderung von innovativer Zusammenarbeit, aktiven demokratischen Engagement und Bürgerbeteiligung insbesondere durch die Rolle der jungen Menschen im Zusammenhang mit den gesundheitlichen und politischen Krisen in Europa.  
Inhalt(e): Aktive Analyse durch junge europäische Bürgerinnen und Bürger, Förderung des Dialogs und der Solidarität, ausgehend von kleinen lokalen Gemeinschaften in Krisenzeiten, welche durch die jüngsten gesundheitlichen und politischen Krisen entstanden sind. Austausch mit benachteiligten Gruppen, Austausch von best-practice Beispielen, Verbesserung der Bedingungen für die politische Beteiligung von jungen Menschen  und Austausch von Know-how zu politischen Themen. Zielgruppe: EU-BürgerInnen zwischen 18-35 Jahre, direkt 300 und indirekt 35.000 BürgerInnen aus sieben verschiedenen EU-Mitgliedstaaten.
2021 Meeting of Twin Cities of Tiszaujvaros Tiszaújváros Város Önkormányzata - Municipality of Tiszaújváros (Ungarn) Marktgemeinde Neuhofen an der Krems (Partner) Ziel: Bewusstseinsschaffung bei Bürgerinnen und Bürgern in Hinsicht auf europäische Werte und die kulturelle Vielfalt Europas. Weiters Austausch bewährter Verfahren zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. 
Inhalt(e): Workshop zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, Expertentreffen und Fotoausstellung über bürgerschaftliches Engagement während und nach der Pandemie. Weitere Veranstaltungen zur Darstellung der kulturellen Vielfalt Europas sowie zur Stärkung der europäischen Identität.  
2021 Young people in the mill Jánossomorja Város Önkormányzata (Ungarn) Marktgemeinde Andau (Partner) Ziel: Förderung des Verständnisses hinsichtlich der kulturellen Vielfalt Europas und dessen gemeinsamer Werte bei EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den lokalen Gebietskörperschaften. 
Inhalt(e): Diverse Veranstaltungen zum Informationsaustausch und zur Förderung des wechselseitigen Verständnisses zwischen EU-Bürgerinnen und -Bürgern.
2021 European Future Through Friendships at the Local Level Občina Grosuplje (Slowenien) InterAktion - Verein für ein interkulturelles Zusammenleben (Partner) Ziel: Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern zwecks Auslotung zukünftiger Kooperationsmöglichkeiten, v.a. im Kultur-, Tourismus- und Transitbereich und mit Blick auf die gewonnenen Erkenntnisse im Zuge der COVID-19-Pandemie.  
Inhalt(e): Dreitägige internationale Konferenz und Runder Tisch im Rahmen dieser unter dem Motto "Life lessons learned in COVID-19".  
2021 European Symposium of Smart and Small Communities: Bringing EU 2.0 to the Table Freguesia de Vila Boa do Bispo (Portugal) Gemeinde Stanz im Mürztal (Partner) Ziel und Inhalt(e): Dieses Projekt verbindet 25 Gemeinden aus 10 verschiedenen Ländern mit einem gemeinsamen Hintergrund von ländlichen Merkmalen und einer kleinen Gemeindegröße. Ziel ist es, deren Zugehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union zu stärken und den Dialog über zukunftsweisende Themen und Politiken zu fördern. Das Projekt baut auf früheren erfolgreichen Twinning-Initiativen auf.
2021 What it's like to be European Obec Vacenovice (Tschechische Republik) Marktgemeinde Gaming / Lackenhof (Partner) Ziel: Vermittlung von bürgernahen Aspekten der Europäischen Union. Unterstützung der kulturellen Vielfalt und Diskussion über die Zukunft Europas.
Inhalt(e): Mehrere Workshops und Diskussionsrunden über Ereignisse des letzten Jahrzehnts. Erfahrungsaustausch und Suche nach Kooperationsmöglichkeiten auf Ebene der Selbstverwaltung. 
2021 Discovering cultural diversity Občianske združenie Novum Naswod - Novum Naswod Polgari Tarsulas (Slowakei) Wiener Ungarischer Kulturverein Delibab (Partner) Ziel: Entdecken der kulturellen Vielfalt der teilnehmenden Mitgliedsstaaten, Förderung des wechselseitigen Austausches und Bewusstseinsschaffung im Hinblick auf die Bedeutung der Europäischen Union.   
Inhalt(e): Diverse kulturelle und kommunikationsfördernde Aktivitäten, etwa das Erlernen von Sprachen und das Vertrautmachen mit der Europäischen Union und deren Werten. 
2021 Green Post-COVID Renaissance: A Budapest - Vienna town twinning for a greener future Budapest Főváros III. Kerület, Óbuda-Békásmegyer Önkormányzat (Ungarn) Stadt Wien (Partner) Ziel: Identifikation und Austausch von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels; Projekt mit ca. 150 NGO-Stakeholdern aus Budapest und dem dritten Wiener Gemeindebezirk.
Inhalt(e): Mehrere Veranstaltungen, Vorträge, Best-Practice-Präsentationen, Workshops sowie Besuche von grünen Community Hubs.